Dürnstein
Das Städtchen Dürnstein erstand auf dem schmalen Streifen Landes zwischen steilem Berg und Donau, der als Schiffs- und Landeplatz, aber auch als nicht zu umgehende Sperre zu allen Zeit en wichtig war. Kaiser Heinrich I. schenkte 1019 der Abtei Tegernsee diese Schlüsselstelle, schon seit 1002 gehörte Unterloiben dazu, während Oberloiben salzburgischer Besitz war.
Bald nach 1050 finden wir an verschiedenen Orten in Niederösterreich das sächsische Geschlecht der Kuenringer um Besiedlung, Kultivierung und Verteidigung intensiv bemüht. Bis heute lebt es in Sage und Geschichte fort. Untrennbar bleiben die Kuenringer mit ihren Gründungen verbunden: der Zisterzienserabtei Zwettl (1137) und Dürnstein, dessen Stadtrecht auf sie zurückgeht.
Der einstigen Burg Dürnstein fiel in den Jahren 1192 bis 1194 zeitweilig die gleiche Aufgabe wie der pfälzischen Burg Trifels zu, nämlich Haftfeste für König Richard Löwenherz von England zu sein, um dessen Kopf hohe und teure Politik getrieben wurde. – Die sakralen Bauten im Ort, zwei Kirchen und zwei Stifte, gehen auf die Kuenringer zurück, heute tonangebend für das Image des vielbewunderten Städtchens. Bis in die neuere Zeit wurde die Herrschaft Dürnstein immer zusammen mit den Gemeinden des „Tales Wachau“ zwischen St. Michael und Weißenkirchen genannt; erst seit der Romantik weitete sich der Begriff Wachau auf die Donaulandschaft zwischen Melk und Krems aus.
Die heutige Ruine Dürnstein – einst starke Kuenringer – Burg mit eigener Kapelle – war schon vor ihrer Sprengung (1643) unbewohnbar geworden. Der neue Besitzer der Herrschaft Dürnstein, Christoph Wilhelm aus dem kunstsinnigen Geschlecht der Freiherren von Zelking (1609), ließ das prächtige Schloß Dürnstein, das seinesgleichen in der Wachau nicht besitzt, erbauen. Den Altar von Kefermarkt und jenen der Schlosskirche von Sierndorf bei Stockerau verdanken wir auch den Zelkingern.
Bald nach 1050 finden wir an verschiedenen Orten in Niederösterreich das sächsische Geschlecht der Kuenringer um Besiedlung, Kultivierung und Verteidigung intensiv bemüht. Bis heute lebt es in Sage und Geschichte fort. Untrennbar bleiben die Kuenringer mit ihren Gründungen verbunden: der Zisterzienserabtei Zwettl (1137) und Dürnstein, dessen Stadtrecht auf sie zurückgeht.
Der einstigen Burg Dürnstein fiel in den Jahren 1192 bis 1194 zeitweilig die gleiche Aufgabe wie der pfälzischen Burg Trifels zu, nämlich Haftfeste für König Richard Löwenherz von England zu sein, um dessen Kopf hohe und teure Politik getrieben wurde. – Die sakralen Bauten im Ort, zwei Kirchen und zwei Stifte, gehen auf die Kuenringer zurück, heute tonangebend für das Image des vielbewunderten Städtchens. Bis in die neuere Zeit wurde die Herrschaft Dürnstein immer zusammen mit den Gemeinden des „Tales Wachau“ zwischen St. Michael und Weißenkirchen genannt; erst seit der Romantik weitete sich der Begriff Wachau auf die Donaulandschaft zwischen Melk und Krems aus.
Die heutige Ruine Dürnstein – einst starke Kuenringer – Burg mit eigener Kapelle – war schon vor ihrer Sprengung (1643) unbewohnbar geworden. Der neue Besitzer der Herrschaft Dürnstein, Christoph Wilhelm aus dem kunstsinnigen Geschlecht der Freiherren von Zelking (1609), ließ das prächtige Schloß Dürnstein, das seinesgleichen in der Wachau nicht besitzt, erbauen. Den Altar von Kefermarkt und jenen der Schlosskirche von Sierndorf bei Stockerau verdanken wir auch den Zelkingern.
Hotel Schloß Dürnstein GmbH, 3601 Dürnstein, Austria - WACHAU, Tel:+43 2711 212 Fax:+43 2711 212 30, www.schloss.at, hotel@schloss.at, UID ATU 628 11 425, FN 281552y LG Krems

