Geschichte des Hauses
Nun kurz zur Geschichte des sogenannten „ Neuen Schlosses „ ( die ehemalige Burg, heute Ruine, wurde früher als „ Schloss „ bezeichnet ).

Das „ Neue Schloß „ wurde 1622 bis 1630 von Christoph Wilhelm von Zelking an der Stelle gebaut, wo früher die Dienstmannen der Chuenringer wohnten. ( später, als die Maissauer die Herrschaft Dürnstein besaßen, hieß das Haus Maissauer Hof und muß den jeweiligen Pfandinhabern und Pflegern der Herrschaft als Wohnstätte gedient haben, da die Veste Dürnstein schon lange vor der Zerstörung durch die Schweden unbewohnbar geworden war ). Zur Abrundung des Areals wurden auch noch 10 dem Chorherrenstifte dienstbare Häuser gekauft. Die Planung schreibt man dem in Krems tätigen Baumeister Cypriano Biasino zu, der den Bau nicht mehr im Stil der reinen italienischen Renaissance, sondern in deren manieristisch, malerischen Abwandlung entwarf. Die Anlage ist um einen quadratischen Hof, mit außen vier annähernd gleichen Fronten, die eine kräftige Rustifizierung aufweisen, konzipiert. Der westliche Tor-, und Pflegertrakt und der symmetrisch angeordnete Pavillon im Osten fügen den Baublock prächtig in die Landschaft ein. Im Inneren befinden sich weitgezogene Gewölbe mit Stichkappen und zwei diagonal angeordnete Stiegenhäuser mit schlanken Säulen und Balustergittern.

Der Nachfolger in der Herrschaft Dürnstein wurde der Schwiegersohn des Erbauers, Otto Heinrich von Zinzendorf. Diese Familie erfreute sich aber nicht lange des Besitzes und musste diesen 1663 an Conrad Baltasar, Graf von Starhemberg verkaufen. Unter den Starhembergs diente das Schloß Dürnstein (die Veste Dürnstein war nach der Erstürmung durch die Schweden 1645 durch Sprengung unbrauchbar gemacht worden und war seither Ruine ) nicht mehr als Sitz der Herrschaft, sondern wurde nur bei gelegentlichen Besuchen benützt. Im Besitz der später gefürsteten Familie blieb das Schloß bis 1937, als es Ernst Rüdiger von Starhemberg an Raimund Thiery verkaufte. Der von ihm begonnene Umbau zu einem Hotel wurde von seinem Sohn Johann Thiery und dessen Gattin Rosemarie fortgeführt und vollendet.

Das einzig herausragende Ereignis war der Aufenthalt von Kaiser Leopold im September 1683, der hier die Nachricht von der siegreichen Türkenbefreiung Wiens erhielt. (Den eigentlichen Glanz erhielt das Schloss erst in den letzten Jahrzehnten, als viel Prominenz hier verweilte, unter anderem der Spanische König mit seiner Familie).

Das Hotel wird mittlerweile von den beiden Seniors - Rosemarie und Johann Thiery - sowie von den erwachsenen Kindern Johannes Christian Thiery und Maria Katharina Thiery-Schroll geführt.

Schloss
The picturesque city of Dürnstein arose on a small strip of ground between cliffy mountain and the Danube, which was important as landing place and boarder. Emperor Heinrich I donated in 1019 Dürnstein to the abbey of Tegernsee. Since 1002 Unterloiben belonged to it, wheras Oberloiben was in posession of Salzburg.

Zinzendorfer
The dynasty of Zinzendorfer was not long in possesion of the "Schloss" and had to sell it 1663 to Conrad Baltasar - Graf (earl) of Starhemberg.

Zelkinger
The "New Castle" was built 1622 to 1630 by order of Christoph Wilhelm - dynasty barons of Zelking. It was built in lieu therof where the servants of the Chuenringers lived.

Starhemberger
Conrad Baltasar, Graf von Starhemberg (erfolgreicher Verteidiger

Wiens gegen die Türken), erwarb 1663 das Schloß

von den Zinzendorfern,

welches aber nicht mehr als Sitz der Herrschaft diente,

sondern nur bei gelegentlichen Besuchen benutzt wurde.

Im Besitz der später gefürsteten

Familie blieb das Schloß bis 1937. Herausragendes Ereignis war

im September 1683, als Kaiser Leopold hier die Nachricht von der

siegreichen Türkenbefreiung Wiens erhielt.

Thiery's
1937 Raimund Thiery bought the Schloss from Ernst Rüdiger from Starhemberg. He started to rebuild the castle into a hotel, his son Johann C. Thiery and his wife Rosemarie went on.

Dürnstein
Bald nach 1050 finden wir an verschiedenen Orten in Niederösterreich

das sächsische Geschlecht der Kuenringer um Besiedlung,

Kultivierung und Verteidigung intensiv bemüht.

Bis heute lebt es in Sage und Geschichte fort.

Untrennbar bleiben die Kuenringer mit ihren Gründungen verbunden:

der Zisterzienserabtei Zwettl (1137) und Dürnstein,

dessen Stadtrecht auf sie zurückgeht.

650 Jahre
Am 1. September 1347 wird Dürnstein erstmalig als Stadt in

einer Erbaufteilungsurkunde der Kuenringer genannt.

Am 26. April 1476 verlieh Kaiser Friedrich III. Dürnstein ein Stadtwappen.
Die 650 Jahr-Feier 1997 wurde mit großer Freude begangen.

Ruine
Die heutige Ruine Dürnstein wurde 1130 vom Kuenringer Hadmar I.

erbaut und 1645 während des Dreißigjährigen Krieges

von den Schweden zerstört.

Sie war aber schon vor ihrer Sprengung 1643 unbewohnbar geworden.

Stift
Durch die Umwandlung des Nonnenklosters zum Gutshof

des Chorherren-Stiftes in der Barockzeit und den prächtigen Umbau

des letzteren, bekam das Ensemble Dürnstein im wesentlichen

das heutige berühmte Aussehen.

Wachau
Um 830 wird erstmals das linke Donauufer zwischen Spitz und Aggsbach

als "Wahowa" (Wachau) bezeichnet. Umstritten ist jedoch ob sich

der Name von "wacta" (wachen), "vahen"( Fische fangen) oder aus

dem Slawischen herleitet. Die Herrschaft Dürnstein wurde immer

im Zusammenhang mit den Gemeinden des Tales Wachau

zwischen St. Michael und Weissenkirchen genannt.

Mit der Romantik weitete sich der Begriff Wachau auf die Donaulandschaft

zwischen Melk und Krems aus.

Hotel Schloß Dürnstein GmbH, 3601 Dürnstein, Austria - WACHAU, Tel:+43 2711 212 Fax:+43 2711 212 30, www.schloss.at, hotel@schloss.at, UID ATU 628 11 425, FN 281552y LG Krems